Neu in der Sammlung: »In Cryptography We Trust« von Alexander C. Cornelius


Ein
Rundbild in Acryl und Glitter auf Leinwand aus der Serie »The Adventures Of Rich Uncle Pennybags« (2017 – 2019) des in der Nähe von
Düsseldorf lebenden Malers Alexander C. Cornelius gehört seit kurzem zum
Bestand der Sammlung. Im Zyklus greift der Künstler das Währungs-Thema in
seiner globalen Tragweite auf – teils augenzwinkernd, teils bitter-sarkastisch
konterkariert mit tradierten und modernen (Begleit)erscheinungen des ins
Trudeln geratenen Finanz-Systems und dessen sozio-kulturellen Auswirkungen. In
der vorgestellten Arbeit geht es mit der Kryptowährung um ein erst heutiges
Thema, zu dessen Sinnbild der Bitcoin geworden ist.
Als verbindendes Element hat Cornelius die Figur des Rich
Uncle Pennybag ausgewählt, welcher zumeist bilddominierend und flankiert von
knappen Botschaften als Präsentator der Phänomene in Erscheinung tritt – ein
sinnfälliger Bezug, denn besser und quasi allseits bekannt ist der ›Uncle‹ als
Monoploy-Mann oder Mr. Monopoly aus dem weltweit in Massenauflage verkauften
Brettspiel. Die comichafte Identität des Protagonisten wird adaptiert, was dem
Betrachter den Einstieg in die Abenteuer-Episoden erleichtert, bevor ihm hier
und da der Ernst der Lage bewusst wird …


Cornelius: »The Adventures Of Rich Uncle Pennybagshat eine bzw. 25 Aussagen zum Thema
Kunst, Geld und Leben. Es begann eigentlich schon in den frühen 80ern, wo in
meiner westdeutschen Jugend der Schulalltag genauso dazu gehörte wie sonntags
ein ausgiebiges Frühstück und der Spiele-Nachmittag (bis hin zur Tagesschau)
mit Karten, »Mensch ärgere Dich nicht«, »Mikado«, »Schiffeversenken« oder
»Spiel des Lebens«. Mein Favorit war – und ist es heute noch – »MONOPOLY«.

Weiterlesen in diesem PDF (beinhaltet alle Arbeiten der Serie und weitere Abbildungen)

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