Neu in der Sammlung: »Rainbow« von Philipp Valenta


Im Rahmen der »Goldstücke«, der ersten Auflage
eines Lichtkunstfestivals in Gelsenkirchen-Buer, welches in Kooperation mit dem
Kunstmuseum Gelsenkirchen stattfand, realisierte der Künstler
Philipp Valenta das Projekt »Rainbow«.

mso-bidi-font-family:Verdana“>Die Installation basiert auf einer gleichnamigen Arbeit,
die mit dem Untertitel »Das Leben ist bunt« auf Einladung der Klassik Stiftung
Weimar für das Blog zur Ausstellung »Winckelmann. Moderne Antike« entwickelt wurde.

Nicht zuletzt als Reflexion zum Verschwindens des 500-Euro-Scheins aus dem Zahlungsverkehr in den kommenden Monaten und Jahren stellt die Arbeit aus Neonröhre und den aufgelegten Banknoten in den Nominalwerten 10 €, 50 €, 200 €, 100 €, 20 € und 500 € eine Anmutung des Regenbogenspektrums her, welches sich diffus an der Wand zeigt. Ein Regenbogen, gebildet aus einer großen Summe Geld, das reine weiße Licht in eine bunte, ineinanderlaufende Farbfläche verwandelnd, verbindet den wissenschaftlichen Polychromie-Streit mit dem Leben und den Neigungen Winckelmanns sowie der heutigen Zeit.

 

»Bei dem Werk wird eine handelsübliche Neonröhre durch das Anbringen von Geldscheinen in der farblichen Abfolge eines Regenbogens zu einem Lichtobjekt. Der (…) Künstler beleuchtet den ›Polychromie-Streit‹ um die Person Johann Joachim Winckelmann. Der Regenbogen spielt wiederum auf LSBTTIQ-Bewegungen und die Geschichte des Goldes am Ende des Regenbogens an. Der Arbeit schwingt auch ein Bezug zur aktuellen Debatte um bargeld(lose) Zahlung mit«, beschreibt der Kunsthistoriker und Kurator Roger Rohrbach die Arbeit.

Ein Exemplar der auf fünf limitierten Edition befindet sich nunmehr im Bestand der Sammlung Haupt.

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PDF mit Informationen und Abbildungen auch zu weiteren Arbeiten des Künstlers im Bestand der Sammung

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