Neu in der Sammlung: »Blüte 50 Pesos, Kolumbien« von Philipp Valenta


Eine neue Arbeit aus der Werkgruppe »Herbarium« von Philipp Valenta bereichert seit kurzem den Bestand der Sammlung Haupt, in der sich schon mehrere Werke des in Gelsenkirchen lebenden Künstlers befinden. Er nähert sich in druckgrafischen Arbeiten und Collagen, mit Objekten sowie in Form von Aktionen und Performances dem Thema Geld.

Valenta, geboren 1987 in Hattingen, studierte von 2007 – 2012 Freie Kunst an der Bauhaus-Universität Weimar (Diplom bei Prof. Norbert Hinterberger und Prof. Elfi Fröhlich). 2014 – 2017 schlossen sich das Masterstudium Metallgestaltung an der HAWK Hildesheim bei Prof. Georg Dobler und 2018 – 2019 das Meisterschülerstudium bei Prof. Thomas Rentmeister an der HBK Braunschweig an. Seit 2012 Arbeitsstipendien und Residencies u. a. in Deutschland, Spanien und Island. Zahlreiche Ausstellungen und –beteiligungen.

[ausführliche künstlerische Biografie mit Ausstellungs- und Projektverzeichnis: https://www.philippvalenta.de/vita ].

Ich beschäftige mich in meinem künstlerischen Werk mit Verhältnismäßigkeiten und Wertschöpfungsprozessen. Definitionen von Luxus, Exklusivität und edlen Gütern sowie ihre Hinterfragung sind Ankerpunkte meiner Arbeit.

Zum Herbarium-Zyklus erläutert Valenta: 
Auf vielen Geldscheinen weltweit werden sehr detailliert unter anderem Teile der jeweils heimischen Flora abgebildet – nicht zuletzt einige Blüten, die stellvertretend für das Land oder die Region stehen.
Als globale Pflanzensammlung der anderen Art werden sowohl alte wie auch im Umlauf befindliche Scheine gesammelt und die Blüten in Rahmen ›präpariert‹.
Insbesondere im Deutschen findet sich zusätzlich die Verbindung der »Blüte« als einer Form von Falschgeld, die die Frage nach der Künstlichkeit des Herbariums aufgreift.


weitere Abbildungen und Informationen in diesem PDF zum Weiterlesen.

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